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Wenn Sie in Ihrem Online-Marketing nicht den Schwerpunkt darauf legen, eine E-Mail-Liste aufzubauen, dann dürfte es heutzutage alles andere als leicht sein, über das Internet neue Kunden zu akquirieren. E-Mail-Marketing ist ein fantastisches Werkzeug, mit dem Sie Ihr Unternehmen und Ihre Angebote vorstellen und zu Ihren Interessenten und Kunden eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen können.

Die meisten E-Mail-Marketing-Anwender versuchen, neue Interessenten mit Anmeldeformularen für ihren Newsletter zu gewinnen. Allerdings sind herkömmliche Anmeldeformulare in der heutigen Zeit nicht mehr effektiv. Das hat im Wesentlichen drei Gründe.

Erstens müssen Ihre Besucher ihre E-Mail-Adresse korrekt in das Anmeldeformular eintippen. Sie mögen es kaum glauben, aber ein signifikanter Teil der Internet-User erfüllt diese Anforderung nicht. Gleich werden Sie lernen, wie Sie Ihren Besuchern die Eingabe ihrer E-Mail-Adresse in ein Newsletter-Anmeldeformular ersparen können. Lesen Sie weiter …

Zweitens befürchten viele Internet-User angesichts des ständig steigenden Spam-Aufkommens, dass ihre E-Mail-Adresse für Spamming missbraucht werden könnte. Aus diesem Grund tragen nur noch sehr wenige Menschen ihre persönliche E-Mail-Adresse in ein Newsletter-Anmeldeformular ein. Das gilt insbesondere für Websites, die ihnen noch nicht hinreichend vertraut sind.

Die überwältigende Mehrheit aller Internet-User besitzt mittlerweile eine separate Newsletter-E-Mail-Adresse oder verwendet sogar sogenannte Wegwerf-E-Mail-Adressen, wenn sie sich zum Bezug eines Newsletters anmeldet. Für Sie als Betreiber bedeutet das, dass Ihre Öffnungsraten dürftig ausfallen, wenn Sie Ihre E-Mail-Liste mithilfe von herkömmlichen Anmeldeformularen aufbauen.

Es gibt allerdings eine Methode, mit der Sie sich genau diejenigen E-Mail-Adressen sichern können, die Ihre Besucher für die Kommunikation mit ihren Freunden und Bekannten benutzen. Wenn Sie diese Methode einsetzen, dann werden Ihre E-Mails nicht in den Posteingangsfächern von Newsletter- oder Wegwerf-E-Mail-Adressen landen. Stattdessen werden Ihre Adressaten Ihre E-Mails tatsächlich sehen.

Drittens – und schlimmstenfalls! – erfährt niemand von der Eintragung eines Interessenten in Ihren Newsletter. Wie wäre es hingegen, wenn die Freunde Ihrer neuen Adressaten erfahren würden, dass diese sich in Ihre E-Mail-Liste eingetragen haben, und wenn Sie aufgrund dessen stets auch die Freunde dazu einladen könnten, eine Website Ihrer Wahl zu besuchen?

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Facebook ist weiterhin mit rund 1,9 Milliarden Nutzern weltweit, das beliebteste soziale Netzwerk. Der hohe Traffic lockt natürlich auch Unternehmen an, die mit eigener Werbung davon profitieren wollen. Laut Facebook kann man die eigene Werbekampagne mit wenigen, einfachen Schritten einrichten.

Zu Beginn wird die eigene Facebook Seite erstellt, anschließend das Produkt ausgewählt, für das danach geworben wird. Als nächstes werden die Zielgruppen bestimmt, die angesprochen werden sollen sowie das Budget, dass man investieren möchte, festgelegt. Werbetreibende haben die Option, ihre Werbung mit beispielsweise Fotos, Videos oder Slideshows zu gestalten. Nun kann man die Ergebnisse bzw. den eingehenden Traffic beobachten. Dies geschieht mit dem Facebook eigenen Dashboard. Hier erhält man auf einen Blick alle relevanten Daten für die laufenden Kampagnen.

Es ist ebenfalls möglich, die Werbung außerhalb von Facebook, auf Instagram und dem Audience Network zu verbreiten.

Facebook nutzt das sogenannte Ads Bidding System. Wie in einer Auktion, wird auf Werbeplätze geboten, wobei in diesem Fall nicht immer der höchst Bietende gewinnt. Weitere Faktoren, wie die Relevanzbewertung, die einen Wert beschreibt, wie positiv oder negativ das Feedback bei der Zielgruppe der Werbekampagne ausfällt, spielen ebenfalls eine Rolle. Neben der Relevanzbewertung, ist die geschätzte Handlungsrate wichtig. Dies ist ein Indikator, der anzeigt, wie hoch in etwa die Wahrscheinlichkeit ist, dass die gewählte Zielgruppe, nachdem die Werbung gesehen wurde, in Aktion tritt und das Produkt kauft.

 

Lohnt es sich nun in Facebook Ads zu investieren? Was spricht dafür, was dagegen?


Pro


+ Erste Werbung einzurichten gestaltet sich recht einfach.

+ Die Zielgruppenbestimmung ist sehr umfangreich. Da, Mithilfe von Facebook-Profilen, viele Informationen über den Konsumenten zur Verfügung stehen ermöglicht Facebook die Werbeanzeige auf bestimmte Altersgruppen, Orte, soziale Hintergründe, Interessen und einige andere Optionen zu beschränken.

+ Facebook Ads benötigen durch das Bidding System kein großes Kapital. Bereits mit 1$ pro Tag kann man erste Werbung schalten.

+ Facebook Pixel ermöglicht das Verhalten der Konsumenten zu beobachten, nachdem sie Ihre Werbung gesehen haben. Dies zeigt Ihnen direkt, wie erfolgreich (oder erfolglos) Ihre Werbung eigentlich ist.

+ Facebook bietet eine ideale Plattform um den Kontakt mit Kunden zu halten.

+ Zugriff auf umfangreiche Datenbanken. Die daraus resultierenden Daten gilt es zu analysieren, um Ihre Werbung noch effektiver zu machen.

+ Ein Großteil der Nutzer greift mit mobilen Geräten auf Facebook zu. Dementsprechend kann Ihre Werbung auch außerhalb der eigenen vier Wände gesehen werden.

Kontra


Viele Optionen, ein breites Publikum an möglichen Kunden und eine moderne Plattform, die viele nützliche Informationen bietet. Was gibt es nicht an Facebook Ads zu lieben? Tatsächlich Einiges! Wichtige Punkte, die man definitiv nicht außer Acht lassen sollte:

– Gefälschte Profile, Programme die Traffic generieren, gekaufte Likes. Alles was die gesammelten Informationen verfälscht und dazu führen kann, dass sich die eigene Werbung nicht optimal verbreitet.

– Da jeder die Möglichkeit hat bei Facebook zu werben, gibt es einige Angebote die schlichtweg Scam (Betrug) sind. Darunter leidet nicht nur die Kredibilität von Facebook, sondern auch die von jedem anderen Werbetreibenden. Der Konsument wird Schwierigkeiten haben zu unterscheiden, ob das Angebot wirklich gut ist oder doch zu gut um wahr zu sein.

– Durch die Wahl falscher Zielgruppen, kann sich die Werbung als ineffektiv herausstellen.

– Der Anreiz zum Kaufen fehlt. Nutzer, die Facebook besuchen, blenden meist die Werbung komplett aus oder beachten sie kaum. Selbst wenn der Klick auf die Werbung erfolgt, ist der direkte Kauf danach immer noch recht unwahrscheinlich.

– Software die es ermöglicht Werbung komplett auszublenden. Wer würde nicht gerne manchmal die Werbung im Fernsehen überspringen und zum interessanten Part kommen? Im Netz ist dies möglich. Unternehmen die Geld für ihre Werbung gezahlt haben leiden darunter.

– Aktivität auf Facebook ist regressiv. Immer mehr Leute springen ab und steigen auf Instagram, Snapchat und WhatsApp um. Je weniger Aktivität im Netzwerk besteht, umso weniger mögliche Kunden werden erreicht.

– Werbung die nicht an den Nutzer angepasst ist. Wenn der Konsument ständig Werbung bekommt, die für ihn komplett uninteressant ist, übersieht er höchstwahrscheinlich auch die Werbung die möglicherweise interessant für ihn ist. Er schenkt der Werbung einfach keine Beachtung mehr.

– Fehlender Kunden Service. Facebook bietet keinen Support für Werbetreibende.

 

Fazit:


Lohnt es sich nun in Facebook Ads zu investieren? Abhängig davon, was Ihr Ziel ist. Mit Facebook als Plattform erreichen Sie ein breites Spektrum an Konsumenten. Dies ist sehr hilfreich insbesondere für kleinere Unternehmen mit wenig Kapital, um auf sich Aufmerksam zu machen. Jedoch scheint Facebook immer noch ungeeignet dafür zu sein Ihr Produkt direkt zu verkaufen. Sie können jedoch mit Hilfe von Freebies (Geschenke oder auch kostenlose Produktexemplare) Kunden auf Ihre Webseite locken und somit Ihren Verkauf steigern.

Streben Sie an, Ihr Unternehmen bekannter zu machen ist eine Facebook Anzeige ein guter Weg. Eine eigene externe Seite ist ein Muss und weitere Werbung in anderen Bereichen fördert Ihr Produkt ebenfalls. Facebook sollten Sie als unterstützendes Medium nutzen, anstatt als einzige Methode um Ihr Produkt zu verbreiten. Mit einem guten Mix aus verschiedenen Aktionen erzielen Sie die besten Ergebnisse.